News

Grafiker Hans Jenni gestorben
Wir haben die schmerzliche Pflicht, vom Tod unseres Heraldik-Spezialisten Hans Jenni, Ehrenmitglied der GHGB, zu berichten. Er schlief am 8. September 2011 in seinem 91. Altersjahr im Betagtenheim Laupen friedlich ein. Die Trauerfeier findet statt am Freitag, 16. Septrember 2011, 14.30 Uhr, im Krematorium des Bremgartenfriedhofes.
(Update 12.09.2011)


Heimatkundliche Bücher zu verkaufen
Emanuel Friedli, alle 7 Bände (Saanen, Grindelwald, Lützelflüh etc.) in sehr guter Erhaltung, kompl. Fr. 300.-
Hist.-Biographisches Lexikon, 7 Bänden plus Suppl-Bd, Einbände neuwertig, kompl. Fr. 200.-
Simmentaler Heimatbuch, 1938, sehr schön, Fr. 80.-
Das Frutigbuch Ausgabe 1977, sehr schön, Fr. 40.-
Geschichte der Landschaft Oberhasli 1979, sehr schön, Fr. 40.-
Toni Lüthi, Oberdiessbach
(Update 4.8.2011)


Hans Haldemann gestorben
In seinem 75. Altersjahr ist am 13. Februar 2011 unerwartet unser langjähriges Mitglied, Hans Haldemann, während der Arbeit in seinem Garten verstorben. Hans war ein stiller Schaffer und hatte sich stets für das Wohl der GHGB eingesetzt: von 1996 bis 2002 gehörte er dem Vorstand der GHGB an, engagierte sich 2004 für ein gelockertes Zutrittsrecht ins Staatsarchiv und wirkte in den letzten Jahren wesentlich am Digitalisieren von Kirchenbüchern und Chorgerichtsmanualen mit. Sein grosses Engagement hatte ihm 2010 die Ehrenmitgliedschaft bei der GHGB eingetragen. abl
(Update 19.02.2011)

Dringender Aufruf: Wer weiss etwas über die Wylerhüsli in Bern?
Zwecks Buchprojekt dringend gesucht sind Fotos, Infos und "Zeugenberichte" über das legendäre Arbeiterquartier im Berner Wylerfeld! Die 98 Wohneinheiten konnten ab 1890 bezogen werden; doch schon 1950 wurden die ersten Wylerhüsli in Etappen bereits wieder abgebrochen - das letzte verschwand 1972.
Fast gleichzeitig entstand damals in Holligen eine vergleichbare Siedlung mit 82 Sozialwohnungen - auch dazu ist Material gesucht!
Wer weiss etwas? Wer kennt jemanden, der von diesen legendären Häuschen erzählen könnte? Meldungen an Andreas Blatter
(Update 24.3.2010)

Unvollständige Tabelle
Wegen eines Fehlers in der Druckerei (Konvertieren der Daten von PC auf Mac) ist die doppelseitige Tabelle zum Artikel über die Berner Scheibenstrasse auf Seiten 26 und 27 im Mitteilungsblatt Nr. 38/Dezember 2009 nicht vollständig abgedruckt. Sie kann hier komplett als PDF heruntergeladen werden.
(Update 6.12.09)
Heinrich C. Waber: O du fröhliche - Bärndütschi Wienachtsgschichte vo geschter u hütt
Der Verfasser erzählt uns in glaubwürdiger und nachfühlender Weise von weihnachtlichen Ereignissen. Dabei bricht die Botschaft gerade auch in vertrauten Liedern durch und greift im Alltag ein. Das gut lesbare emmentalische Berndeutsch des Verfassers wirkt nahe und glaubhaft und vermittelt den Leserinnen und Lesern ein schönes und nachhaltiges Erlebnis. Werner Marti

Zu beziehen für Fr. 23.- plus Fr. 3.- Porto bei Heinrich C. Waber, Höheweg 10, 3672 Oberdiessbach, 031 771 11 75.
(Update 6.12.09)


Digitalisierte genealogische Quellen aus der Burgerbibliothek
Die Burgerbibliothek hat einige ihrer am meisten verlangten genealogischen Quellen digitalisiert. Es sind dies die burgerlichen Kirchenbücher und die Genealogien burgerlicher Geschlechter der Stadt Bern von Bernhard von Rodt. Die Kirchenbücher gibt es auf 4 DVDs, die zusammen 150.- Franken kosten (einzeln zu 50.- erhältlich). Die DVD mit den Genealogien von B. v. Rodt kostet 50.- Franken. Erhältlich sind sie bei der Burgerbibliothek Bern: bbb@burgerbib.ch oder 031 320 33 33.
(Update 1.7.09)

Hans Minder ist neuer Präsident der GHGB
An derr Hauptversammlung 2009 ist Hans Minder einstimmig zum Nachfolger des zurücktretenden Guido Gerber gewählt worden. Zudem nimmt Therese Metzger neu Einsitz im Vorstand; sie wird sich künftig um die Veranstaltungen kümmern. Hans Jenni erhält für seine Verdienste als Heraldiker die Ehrenmitgliedschaft zugesprochen.
(Update 15.2.09)


Rolf Burgermeister: Aus dem Leben von Schweizer Auswanderern nach Chile 1870-1900
Im April 2008 hielt Rolf Burgermeister einen unterhaltsamen Vortrag über die Freiburger Bauern, die zwischen 1874 und 1890 nach der chilenischen Region um Punta Arenas an der Magellanstrasse auswanderten. Er hat nun seine Recherchen erweitert und auch nach den Schweizern geforscht, welche später in die etwas nördlicher gelegenen Regionen Chiles auswanderten. Nun liegt sein 208-seitiges Buch gedruckt vor. Chile war damals eines der begehrtesten Auswanderungsländer. Einige Familien gingen freiwillig, andere wurden von ihren Gemeinden geschickt. Es versteht sich, dass die letzteren Tugend und Arbeitswille nicht auf ihre Fahnen geschrieben hatten. Not und unsägliches Elend waren die Folge. Die Kolonisten wurden aber auch von Kriminellen heimgesucht, Mord und Totschlag war an der Tagesordnung. Der damalige Schweizer Konsul in Valparaiso, J.W. Zürcher, meldete alles getreulich dem Bundesrat. Aus heutiger Sicht ist interessant festzustellen, wie sehr diese Einzelschicksale den damaligen Bundesrat, allen voran Numa Droz, beschäftigten.
Bestellungen über bugisan@bluewin.ch oder R. Burgermeister, Lindenmattstrasse 26, 3065 Bolligen. Preis Fr. 20.- plus Porto.
(Update 15.2.09)


Johann Riedweil: Spuren einer Täuferfamilie vom Gürbetal ins Emmental - ein Beitrag zum Täuferjahr
Eine Täuferfamilie von Kehrsatz entzieht sich um 1700 der Verfolgung durch die Regierung und ihre Täuferjäger und zieht in den Jura, in den Bucheggberg und ins Emmental. Einzig der jüngste Sohn, der den Hof erbt, bleibt als Burger im Gürbetal. Er und seine Nachkommen unterstützen die Verwandten im Emmental über 150 Jahre. Mit mosaikmässig zusammengestellten alten Texten und Verträgen (vorwiegend in der ursprünglichen Schreibweise wiedergegeben) werden die Gegensätze zwischen Stadt und Land, Burgern und Hintersassen, Älplern und Bauern, Herrschaft und Landvogtei, Kirche und Staat am Wendepunkt des Ancien Régime zur neuen demokratischen Rechtsordnung aufgezeigt. Eingeflochtene Textpassagen aus Jeremias Gotthelfs Werk bringen die vergangenen Zeiten aus seinem Blickwinkel wieder näher und lassen die Geschichte der Riedweil noch authentischer erscheinen.
Preis: Fr. 20.- zuzüglich Porto und Verpackung. Bezugsquellen: Hans Riedwyl, Kirchstrasse 38, CH-3097 Liebefeld oder über www.riedwyl.net. Das Buch kann auch am Schalter der Gemeindeverwaltung Kehrsatz gekauft werden.
(Update 27.12.07)

Mailingliste der SGFF ab sofort offen für GHGB-Mitglieder
Die Mailingliste ist ein Internet-Forum, das den Erfahrungsaustausch unter Forscherinnen und Forschern fördert. An ihr beteiligt sind Interessierte aus folgenden Verbänden: Schweizerische Gesellschaft für Familienforschung SGFF, Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Regio Basel GHGRB, Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Ostschweiz GHGO, Rätische Vereinigung für Familienforschung RVFF, Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Zürich GHGZ und eben neu Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Bern GHGB.
Möglich macht dies eine Kollektiv-Mitgliedschaft der GHGB beim Verein für Computergenealogie, dem Betreiber der Liste. Die Teilnahme ist für Mitglieder der GHGB kostenlos (ebenfalls für jene der übrigen Vereinigungen); eine Anmeldung erfolgt über den Link http://list.genealogy.net/mailman/listinfo/SGFF-L



Klares Verdikt bei der grossrätlichen Abstimmung über die Motion "Einsichtnahme in Kirchenbücher" (19. April 2004)
Die Tafel zeigt es unerbittlich an: Der Grosse Rat gibt sich fast auf beiden Ohren taub für die Anliegen der Familienforscher und schmettert die Motion gegen eingeschränkte Einsichtnahme in Kirchenbücher wuchtig ab. 
Die Frage sei erlaubt: Hat sich die Mehrheit der Mitglieder des Rates im Vorfeld überhaupt ernsthaft mit der Materie befasst? Oder ist sie einfach der Spur gefolgt, die verärgerte Beamte mit ihrer ganzen Bürokratie im Gefolge vorgepflügt haben?
(Update 19.4.04)

Ueberraschend gab Staatsschreiber Kurt Nuspliger vor versammeltem Grossem Rat, Zuschauern und Medien bekannt: Die Kirchenbücher sollen digitalisiert auf CD-ROM erhältlich sein!!! Kostenpunkt ab Fr. 150.- pro Kirchgemeinde, je nach Umfang der Bücher (wortwörtlich nachzulesen im Tagblatt des Grossen Rates. Das ist doch fast wie ein Weihnachtsgeschenk kurz nach Ostern für die Familienforscher! Sie müssen sich aber noch bis mindestens Mitte Jahr gedulden - die Produktion ist noch nicht einmal vergeben. Lewis Rohrbach, Pigton Press, USA, hat sich anerboten, die CDs herzustellen, will sie aber durch Anreichern von eigenen Daten über die betreffende Kirchhöri gegen unerlaubtes Kopieren schützen lassen. Ein anderer Anbieter würde die Mikrofilme auf CDs übertragen ohne Kopierschutz, allerdings zu einem fixen Honorar exklusive Vertrieb.
Bis das Verwaltungsgericht die Beschwerde aus den Reihen der GHGB behandelt hat, muss das Staatsarchiv an den alten Oeffnungszeiten (Dienstag bis Freitag) festhalten. (Update 23.4.04)
Artikel dazu in der "Berner Zeitung BZ"
Artikel dazu in "Der Bund"


Eingeschränkte Einsichtnahme im Berner Staatsarchiv
Auf 1. Januar 2004 hat das Staatsarchiv die Möglichkeit zur Einsichtnahme in Mikrofilme der Kirchenbücher drastisch eingeschränken wollen (pro Forscher nur noch jährlich an drei Freitagen möglich), dies im Zuge der kantonalen Sparmassnahmen  SAR, die vom Grossen Rat und Regierung vorgegeben worden sind. 
Die GHGB hat nun juristische Schritte gegen diesen Entscheid eingeleitet. Die eingereichte Beschwerde eines Mitgliedes hat zur Folge, dass die Besuchszeiten bis auf weiteres uneingeschränkt bleiben.
Gleichzeitig haben drei Grossräte (Hess SVP, Heuberger GFL, Sutter FDP) eine dringliche Motion eingereicht, die das Besuchsrecht von Forscherinnen und Forschern neu regeln soll. Diese soll während der nächsten Session (19. bis 29. April 2004) behandelt werden. (Update 20.2.2004)
Die Antwort des Regierungsrates zu dieser Motion zuhanden des Grossen Rates, aber auch der Medien,  ist mittlerweile erfolgt. (Update 25.3.2004)

Mitteilung des Staatsarchivs
Motionstext
Artikel dazu in der Berner Zeitung BZ vom 17.3.04
Antwort des Regierungsrates


Familienforscher werden zur Kasse gebeten
Die Gebühren für Bewilligungen zur Einsichtnahme in Zivilstandsbücher sind - unverständlicherweise - drastisch angehoben worden, was mehrere Mitglieder der GHGB bewogen hat, mit dem Preisüberwacher Kontakt aufzunehmen:
Die Gebühr für die befristete Bewilligung zur persönlichen Einsichtnahme in die Zivilstandsregister kostete bis Ende 2003 noch Fr. 50.- für ein Jahr. Neu hat jeder Forschende Fr. 120.- für 6 Monate und Fr. 200.- für ein Jahr hinzublättern! Eine Verteuerung um 300% bei gleichbleibender Leistung notabene!
Was bezweckt der Zivilstands- und Bürgerrechtsdienst des Kantons Bern  mit diesem Abriss? Ist er eine Massnahme, um befürchteten Ansturm von Familienforschern nach geplanter beschränkter Einsichtnahme in die Kirchenbücher im Staatsarchiv abzublocken?
Merkblatt des ZBD